HEIZEN

Effizientes Heizen – diese beiden Schlagworte bilden heutzutage die Grundlage unserer Arbeit in der Heizungstechnik. Rund 75 Prozent des Energieverbrauches in Wohnhäusern entfällt auf die Heizung. Neben der Wärmedämmung des Hauses selbst bietet ein umweltschonendes Heizsystem zugleich mehr Effizienz und weniger Schadstoffe die an die Umwelt weitergegeben werden. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen, denn neben den ökologischen Vorteilen des Energiesparens bringt es auch langfristige wirtschaftliche Vorteile.

Ihre Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos:

Brennwertheizung

Moderne Brennwertheizungen wandeln Öl- oder Gas mit einer Effizienz von bis zu 98 Prozent in Wärme um. Diese Allround-Talente ziehen selbst aus den Abgasen noch Wärme und sind somit die effizienteste Form der Heiztechnik.


Solarenergie

Ein bisschen Energie an der Sonne tanken – was für den Menschen gilt, ist zugleich die sicherste und umweltschonendste Form der Energiegewinnung. Sonnenenergie können Sie nicht nur zum Heizen sondern auch für die Warmwasseraufbereitung nutzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Solaranlagen mit fast allen Heizungsanlagen kombinierbar sind.


Heizen mit Pellets, Scheitholz oder Holzhackschnitzel

Und da wären wir wieder bei der Historie angekommen, Holz war schon immer Brennstoff Nummer eins und durch diese Form des Heizens erstrahlt der Rohstoff in ganz neuem Licht. Größter Vorteil für die Umwelt: Holz verhält sich beim Verbrennen CO²-neutral und ist damit nicht am Treibhauseffekt beteiligt. Zudem sind die oben genannten Rohstoffe ein Abfallprodukt der heimischen Holzindustrie – sie entstehen aus Restholz, Spänen und anderen Abfallhölzern.


Wärmepumpe

Wärmepumpen machen sich die vorhandene Wärme in der Erde oder der Luft zu nutzen. Moderne Anlagen können selbst bei Minusgraden noch Wärme gewinnen. Es gibt ein breites Spektrum an Wärmepumpen. Welche sich in ihrem Fall anbieten, muss je nach Objekt individuell analysiert werden.


Blockheizkraftwerke

Diese Wärmeerzeuger versorgen ihre Umgebung sowohl mit Wärme, als auch mit Strom. Die Technik dahinter ist eigentlich ganz einfach: Strom wird durch das Verfeuern von Brennstoffen erzeugt, die Wärme die dabei entsteht kann direkt im Haus eingesetzt werden. Einzig mit Kohle können Blockheizkraftwerke nicht arbeiten, die Rohstoffe Erdgas, Holzpellets, Flüssiggas, Heizöl, Biodiesel oder auch Pflanzenöl stehen aber zur Verfügung.